• hat beten euch jemals geholfen

      hat beten euch jemals geholfen

    • kaleidoskopische pinakotehk

      kaleidoskopische pinakotehk

    • merkst was

      merkst was

    • mit der bitte um abschleifen freundlichst zurueck

      mit der bitte um abschleifen freundlichst zurück

    • o t in weimar

      o.t. in weimar

    • ramm dein scheiss weg II

      ramm dein scheiss weg II

    • wer nix kann holt fruehstueck

      wer nix kann holt frühstück

»Sammlung Familler«

Zentraler Baustein von Andreas Famillers Werk bildet die »Sammlung Familler«. Hier arrangiert, archiviert, verkauft oder überarbeitet der Künstler verschiedene thematische Gruppen. Dabei folgt er keinem festen Plan. Erlaubt ist was gefällt. So vermischt er unterschiedliche Arbeitsweisen, lässt Zufälle geschehen, erlernt neue Techniken und lässt zu, alles erneut zu verändern.

 

Inhaltlich reagiert Familler auf momentane Lebensumstände, Erfahrungen oder politische Gegebenheiten. Neben altbekannten Tugenden spielen Ironie, Humor, Frechheit aber auch die bayrische Gelassenheit eine Rolle. In der aktuellen Präsentation zeigt der Künstler Teile der »Sammlung Familler« und stellt sein aktuelles Projekt »ICH, DER ÜBERMALER« vor. Hierin geht es um Malerei und die Transformation eines Bildhauers zum »Über(super)Maler«. Die raumgreifende Installation besteht aus zwei Teilen: mit großformatigen Arbeiten, 180 x 200 [cm], füllt er die Wände und seine skizzenbuchartige Ideensammlung präsentiert er analog zu Kunstkatalogen in Vitrinen.

 

In seinen Katalogen sammelt Familler Fotografien und Bildmaterial aus Zeitschriften, Kunstkatalogen und Büchern, aus denen er mittels verschiedenster Techniken (collagieren, übermalen und digitale Bildbearbeitung) neue Bilder entstehen lässt, die er wiederum in das Buchformat rücküberführt. Ausgewählte Arbeiten daraus werden digitalisiert und auf verschiedenen, großformatigen Untergründen (Papier, Leinwand, Holz- und Aluplatten) reproduziert. Durch erneutes Bearbeiten der Oberfläche tritt der Reproduktionscharakter in den Hintergrund. Das Blättern in den Katalogen sowie das Betrachten der Gemälde transformiert die großformatigen Malereien in eine interaktive Installation. Besucher*innen tauchen in die Arbeit ein und werden (un)bewusst Teil eines performativen Moments.